Architectural Memory – Hohen Neuendorf. Where a Town Took Shape
Hohen Neuendorf ist eine Stadt, deren Geschichte sich nicht in einem geschlossenen historischen Zentrum erschließt, sondern in einzelnen Bauwerken und den Spuren ihrer Entwicklung. Mit dem Bau der Nordbahn im späten 19. Jahrhundert begann der Wandel vom kleinen Dorf zum wachsenden Wohnort. Schulen, Villen, Kirchen und öffentliche Gebäude prägten nach und nach das Bild der Stadt – Zeugnisse einer Zeit, in der sich neue Lebensräume zwischen Berlin und dem ländlichen Brandenburg entwickelten. Diese Bilder richten den Blick auf jene Orte, in denen Geschichte bis heute sichtbar geblieben ist. Im frühen Licht, im Wechsel von Schatten und Helligkeit oder in der stillen Präsenz vertrauter Gebäude treten Details hervor, die im Alltag leicht übersehen werden. Hohen Neuendorf zeigt sich hier nicht als historische Kulisse, sondern als gewachsener Ort – geprägt von Veränderung, Erinnerung und den leisen Spuren seiner Vergangenheit.
Schönfließer Straße, 2026
Wasserturm, 1912-1914 (Albert Gottheiner)
Kulturbahnhof (1926) mit neuer Stadtbibliothek (2026)
Himmelspagode (2002 bis 2025)
Margaretenstraße im Herbst
Evangelische Kirche, 1907-1909 (Georg Büttner)
Adolf-Damaschke-Platz
Denkmalgeschütztes Gründerzeit-Ensemble von 1898
Rathaus, 1930er-Jahre
Eisenbahnunterführung Karl-Marx-Straße
„Rote Schule“ von 1889, Berliner Straße
Friedhof, Birkenwerder Straße
S-Bahnstation
Friedhofskapelle von 1905; geweiht 1907
Puschkinallee
